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FAQ - Fragen

Wie erhielten die beteiligten Gemeinden eine Rückmeldung über ihre Daten?

Die Begriffe im Fragebogen entsprechen nicht unseren Bezeichnungen - warum?

Warum wurde in den Fragebögen so viel mit "Ankreuz-Fragen" gearbeitet und nicht mit offenen Fragen?

Warum wurde die Studie mit Papier-Fragebögen und nicht online durchgeführt?

Was passiert mit den erhobenen Daten?

Welche Bedeutung hat der anonyme Code und die fortlaufende Nummer auf den Fragebögen?

Wir würden gerne selbständig unsere Konfirmandenarbeit evaluieren - gibt es dafür einen Fragebogen?

Wie erhalten die beteiligten Gemeinden eine Rückmeldung über Ihre Daten?

Im April 2009 haben die beteiligten Gemeinden eine Rückmeldung über ihre Daten erhalten. Die Ergebnisse auf Gemeinde-Ebene sind nur für die jeweilige Gemeinde zugänglich. Informationen zur Nutzung dieser Dateien finden Sie hier:

Wichtige Erläuterungen zum Verständnis und eine Inhaltsübersicht über die Ergebnisgrafiken (pdf, 0,2 MB) – bitte lesen Sie diese Informationen, bevor Sie die Auswertungen nutzen!:

Das Ergebnis einer Gemeinde in Form einer Powerpoint-Datei (ca. 5 MB, hier für eine fiktive Beispiel-Gemeinde)

Gesamtergebnisse der Studie auf EKD-Ebene (in paralleler Anordnung zur gemeindespezifischen Auswertung) (ppt, 5 MB)

Falls Sie das Programm Powerpoint nicht besitzen, finden Sie hier den kostenlosen Powerpoint-Viewer (25 MB)

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Die Begriffe im Fragebogen entsprechen z.T. nicht unseren Bezeichnungen - warum?

So vielgestaltig wie die Konfirmandenarbeit sind auch die Begrifflichkeiten, die dafür verwendet werden. Manche sprechen vom "Konfis", andere vom "Konfer" oder vom "kirchlichen Unterricht". Die Fragebögen, die ja bundesweit sowie in der Schweiz und Österreich zum Einsatz kommen, enthalten den Begriff "Konfi-Zeit" - er meint alles, was in der Gruppe der Konfirmanden gemacht und erlebt wird.

Ähnlich verhält es sich mit den Abkürzungen KU und KA: Während in der konzeptionellen Literatur seit einiger Zeit (sinnvollerweise!) fast nur noch von der Konfirmandenarbeit ("KA") die Rede ist, hält sich an der Basis weitgehend noch die Abkürzung "KU" für den Konfirmandenunterricht. In der bundesweiten Studie werden beide Begriffe synonym verwendet. Ähnliches gilt für Begrifflichkeiten wie Kirch(en)gemeinderat/Presbyterium und anderes.

Noch ein Wort zur inklusiven Sprache: Selbstverständlich ist die differenzierte Wahrnehmung von Mädchen und Jungen für die Studie von großer Bedeutung. So weit möglich, versuchen wir das auch sprachlich zu berücksichtigen. Wo allerdings Wortungetüme wie "Konfirmandinnen- und Konfirmandenfreizeit" entstehen würden, haben wir uns für die sprachlich einfachere Variante entschieden. Mit "Konfirmanden" und "Mitarbeitenden" meinen wir stets weibliche und männliche Personen.

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Warum wurde in den Fragebögen so viel mit "Ankreuz-Fragen" gearbeitet und nicht mit offenen Fragen?

Im Bereich der Kirche ist es weithin noch unüblich, mit sog. "quantitativer Methodik" zu arbeiten. Oft werden Interviewstudien durchgeführt, wenn es um die Befragung von Gemeindepraxis geht. Die Auswertung von Interviews und offenen Fragen hat große Vorteile, weil hier die komplexe Wahrnehmung der befragten Personen besser zur Geltung kommt. Der Nachteil solcher Studien ist, dass schon die Auswertung von nur einhundert Interviews immensen Zeit- und Geldaufwand nach sich zieht und daher nur für kleine Stichproben einsetzbar ist. Die bundesweite Studie zur Konfirmandenarbeit will dagegen die Realität der Konfirmandenarbeit in der Breite erforschen und tausende von Mitarbeitende und Konfirmanden einbeziehen. Dies ist nur durch Ankreuzfragen leistbar. Allerdings sollte die Aussagekraft solcher Fragetypen nicht unterschätzt werden. Die sozialwissenschaftliche Forschung bedient sich sehr oft dieser Methodik. In Vorstudien und Testläufen unserer Studie hat sich gezeigt, dass Konfirmandinnen und Konfirmanden gut mit den Ankreuzskalen zurechtkommen und gerne zum Ausfüllen der Fragebögen bereit sind.

Übrigens: Die parallel vom Tübinger Team durchgeführte wissenschaftliche Begleitung der Konfirmandenarbeit in der Württembergischen Landeskirche arbeitet sehr intensiv mit Interviews und qualitativer Methodik. Die im bundesweiten Projekt eingesetzten Fragebögen wurden weitgehend auf Grundlage von Gesprächen mit Jugendlichen und Experten entwickelt - und die Ergebnisse werden wiederum durch qualitative Begleitstudien fundiert.

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Warum wurde die Studie mit Papier-Fragebögen und nicht online durchgeführt?

Nein, wir sind nicht "Technik-feindlich". Ziel unserer Studie ist es, ein möglichst umfassendes Bild zu bekommen und daher möglichst alle Konfirmanden der ausgewählten Gemeinden zu befragen. Dies ist in der Gruppensituation (alle füllen zu Beginn eines Konfi-Treffens die Bögen aus) sehr viel besser gewährleistet als wenn die Konfirmanden am eigenen Computer eine Online-Befragung ausfüllen würden.

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Was passiert mit den erhobenen Daten?

Die Fragebögen wurden von der zuständigen Person in jeder beteiligten Gemeinde unbesehen an das Datenerfassungszentrum der Studie (Computer nach Maß, Freiburg) geschickt. Dort wurden die Fragebögen maschinell eingelesen. Nach Abschluss des Dateneinlesens wurden die Fragebögen vernichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Datenerfassungszentrums sind genauso auf den Datenschutz verpflichtet wie die Projektverantwortlichen im Tübinger Team.

Es ist also gewährleistet, dass niemand erfahren wird, welche Antworten von welcher Person stammt. Ebenso werden die Einzeldaten einer einbezogenen Gemeinde nirgends mit Nennung der Gemeinde veröffentlicht - "Ranking"-Fantasien sind damit ausgeschlossen.

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Welche Bedeutung hat der anonyme Code und die fortlaufende Nummer auf den Fragebögen?

Die Bundesweite Studie zur Konfirmandenarbeit befragt Mitarbeitende und Konfirmanden zu zwei Zeitpunkten: Im September 2007 und einige Wochen vor der Konfirmation 2008. Besonders interessant ist der individuelle Vergleich der Daten zwischen beiden Befragungszeitpunkten. Ein solcher Vergleich ist nur möglich, wenn man die Daten aus der ersten und zweiten Studie einander zuordnen kann. Daher wurde ein anonymer Code in die Fragebögen integriert, mit dem sich die beiden Fragebögen einander zuordnen lassen, ohne dass der Name des Ausfüllenden genannt werden muss. Der Code besteht aus dem 3. Buchstaben des eigenen Vornamens, dem 3. Buchstaben des Vornamens der Mutter und dem Geburtsmonat. Eine Identifikation der befragten Personen ist ausgeschlossen, da die ausgefüllten Bögen nicht vor Ort, sondern nur vom Tübinger Forschungsteam ausgewertet werden. Adressen der Konfirmanden werden zu keiner Zeit erfragt oder übermittelt.

Alle Fragebögen tragen zudem eine fortlaufende Nummer. So ist gewährleistet, dass die Fragebögen beim Einscannen der richtigen Gemeinde zugeordnet werden können - denn für jede Gemeinde existieren definierte fortlaufende Nummernbereiche.

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Wir würden gerne selbständig unsere Konfirmandenarbeit evaluieren - gibt es dafür einen Fragebogen?

Ein Ziel der Studie ist es, ein Verfahren bereitzustellen, mit dem Pfarrerinnen/Pfarrer und andere KA-Verantwortliche ihre Konfirmandenarbeit mit einem kurzen Fragebogen selbst auswerten können. Voraussichtlich ab Herbst 2009 werden wir auf dieser Seite einen standardisierten Fragebogen bereit stellen, der mit einem (ebenfalls kostenlos bereit gestellten) Statistikprogramm vor Ort eigenständig ausgewertet werden kann..

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